Der kalte Benguela-Strom hält das Küstengebiet der Wüste Namib kühl und beinahe niederschlagsfrei. Morgens ist dichter Küstennebel möglich. Im Landesinneren fällt im Sommer (Oktober - April) der meiste Niederschlag. Die Sommertemperaturen sind im Januar und Februar am höchsten. Durch die Höhenlage sind die Nächte mitunter kühl.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 3 freie Seiten enthalten.
Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.
Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.
Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.
Einreisebestimmungen & Visumpflicht:
Für die Einreise nach Namibia benötigen Staatsangehörige vieler Länder ein Visum. Die genehmigte Aufenthaltsdauer beträgt bei der Einreise in der Regel bis zu 30 Tage (mit der Möglichkeit zur Mehrfacheinreise) und kann vor Ort beim namibischen Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) auf insgesamt bis zu 90 Tage verlängert werden.
Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival) & Online-Beantragung:
Staatsangehörige zahlreicher Staaten – darunter fast alle EU-Länder (Ausnahmen: Malta und Zypern benötigen ein Visum vorab), die Schweiz, die Türkei, Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland – sind berechtigt, ein Visa on Arrival zu nutzen oder den Antrag vorab online einzureichen.
Das Visum bei der Ankunft kann an folgenden ausgewählten Grenzposten und Ankunftspunkten ausgestellt werden:
Das Visum kann vorab online über das offizielle Portal mhaiss.gov.na beantragt werden. An vielen der genannten Grenzübertritte ist die Ausstellung des Visums bei der Ankunft auch ohne vorherige Online-Registrierung möglich.
Übersicht der berechtigten Länder für Visa on Arrival / E-Visum:
Wichtiger Hinweis zur Aufenthaltsdauer:
Die bei der Einreise tatsächlich im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer variiert je nach Grenzbeamten. Reisende sollten den Stempel im Pass sofort bei der Einreise auf Richtigkeit prüfen und die eingetragene Anzahl der Tage gegebenenfalls direkt vor Ort reklamieren, um ungewollte Überschreitungen (Overstay) zu vermeiden.
Staatsangehörige von Ländern, die nicht für das Visa on Arrival zugelassen sind, müssen ihr Visum vor Antritt der Reise bei der zuständigen namibischen Botschaft bzw. Auslandsvertretung beantragen.
Visumgebühren in der Übersicht:
Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):
Gebühren bei Beantragung über Botschaften / Konsulate (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz):
Hinweis: Für andere Visumkategorien oder Beantragungen in Drittstaaten können die Gebühren je nach Staatsangehörigkeit und Vertretung abweichen.
U.a. Einreise- und Transitvisum.
Gültigkeitsdauer & Verlängerung:
Touristenvisum & Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival):
Wichtiger Warnhinweis zu Visa-Überschreitungen (Overstay):
Wer die im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer überschreitet – selbst wenn dies unabsichtlich geschieht –, muss mit drastischen Strafen rechnen. Dies reicht von erheblichen Geldstrafen über mehrtägige Befragungen/Festnahmen an der Grenze bis hin zu mehrjährigen Einreisesperren. Kontrollieren Sie daher stets direkt bei der Einreise das im Pass eingetragene Ablaufdatum.
Je nach Reisezweck, Staatsangehörigkeit und Bequemlichkeit stehen für die Beantragung eines Visums für Namibia verschiedene Wege zur Verfügung:
Erforderliche Unterlagen für das Touristenvisum:
Für die Beantragung eines Touristenvisums (ob online, bei der Ankunft oder über die namibische Botschaft) müssen in der Regel folgende Nachweise und Dokumente vorgelegt werden:
Wichtiger Hinweis: Alle vorzulegenden Dokumente und Nachweise müssen in englischer Sprache verfasst sein oder zusammen mit einer beglaubigten englischen Übersetzung eingereicht werden.
Anfragen an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
Bearbeitungszeiten bei Visumanträgen:
Die Dauer der Bearbeitung richtet sich nach der Art des Visums sowie dem gewählten Beantragungsweg:
Tipp: Aufgrund von saisonal schwankendem Antragsaufkommen wird empfohlen, Visumanträge frühzeitig vor dem geplanten Reisedatum einzureichen. Detaillierte Anfragen können direkt an die zuständigen konsularischen Vertretungen gerichtet werden.
Reisende, die ihr Visum direkt bei der Einreise an den zugelassenen Grenzstellen oder Flughäfen beantragen, müssen den Einreisebeamten folgende Dokumente und Nachweise unaufgefordert vorlegen:
Hinweis: Die namibischen Einreise- und Grenzbeamten sind berechtigt, im Einzelfall weitere unterstützende Dokumente oder Angaben zum Reisezweck einzufordern.
Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel während des Aufenthalts.
Eine Verlängerung des Visums kann beim Innenministerium (Adresse s. Gültigkeitsdauer) oder bei der zuständigen namibianischen Vertretung beantragt werden.
Hinweis: Alle Reisedokumente müssen mindestens zwei freie Seiten enthalten und in einwandfreiem Zustand sein.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Übersetzung in englischer Sprache der Geburtsurkunde mit sich führen. In der Geburtsurkunde müssen beide Eltern aufgeführt sein. Bei Einreise von minderjährigen Kindern mit nur einem Elternteil oder ohne Eltern/Sorgeberechtigte wird eine beglaubigte Einverständniserklärung (eidesstattliche Versicherung („affidavit“) der nicht anwesenden Eltern/ Erziehungsberechtigten in englischer Spache gefordert, die u. a. die Reisepassnummer des Minderjährigen enthalten muss. Außerdem müssen eine Passkopie und die Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils vorgelegt werden. Auch ein alleiniges Sorgerecht muss ggf. nachgewiesen werden. Beglaubigungen müssen von einem namibischen Notar oder Auslandsvertretung stammen.
Allein reisende Minderjährige müssen bei Einreise außerdem die Kontaktdaten ihres Aufenthaltsorts in Namibia angeben sowie ein Bestätigungsschreiben und eine Passkopie und ggf. eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis der einladenden Person vorlegen.
Für die Mitnahme von Hunden und Katzen nach Namibia gelten strenge veterinärmedizinische Vorschriften und Quarantänebestimmungen.
Aktuelle Antragsformulare und Merkblätter stehen auf der offiziellen Website der Botschaft der Republik Namibia zum Download bereit.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 3 freie Seiten enthalten.
Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.
Einreisebestimmungen & Visumpflicht:
Für die Einreise nach Namibia benötigen Staatsangehörige vieler Länder ein Visum. Die genehmigte Aufenthaltsdauer beträgt bei der Einreise in der Regel bis zu 30 Tage (mit der Möglichkeit zur Mehrfacheinreise) und kann vor Ort beim namibischen Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security) auf insgesamt bis zu 90 Tage verlängert werden.
Visum bei der Ankunft (Visa on Arrival) & Online-Beantragung:
Staatsangehörige zahlreicher Staaten – darunter fast alle EU-Länder (Ausnahmen: Malta und Zypern benötigen ein Visum vorab), die Schweiz, die Türkei, Großbritannien, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland – sind berechtigt, ein Visa on Arrival zu nutzen oder den Antrag vorab online einzureichen.
Das Visum bei der Ankunft kann an folgenden ausgewählten Grenzposten und Ankunftspunkten ausgestellt werden:
Das Visum kann vorab online über das offizielle Portal mhaiss.gov.na beantragt werden. An vielen der genannten Grenzübertritte ist die Ausstellung des Visums bei der Ankunft auch ohne vorherige Online-Registrierung möglich.
Übersicht der berechtigten Länder für Visa on Arrival / E-Visum:
Wichtiger Hinweis zur Aufenthaltsdauer:
Die bei der Einreise tatsächlich im Pass eingetragene genehmigte Aufenthaltsdauer variiert je nach Grenzbeamten. Reisende sollten den Stempel im Pass sofort bei der Einreise auf Richtigkeit prüfen und die eingetragene Anzahl der Tage gegebenenfalls direkt vor Ort reklamieren, um ungewollte Überschreitungen (Overstay) zu vermeiden.
Staatsangehörige von Ländern, die nicht für das Visa on Arrival zugelassen sind, müssen ihr Visum vor Antritt der Reise bei der zuständigen namibischen Botschaft bzw. Auslandsvertretung beantragen.
Stand - Thu, 17 Sep 2026 15:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 17 Sep 2026 15:46:03 +0200)
Letzte Änderungen:
Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr
Redaktionelle Änderungen
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Die politische Lage in Namibia gilt als stabil. Dennoch:
Eigentumsdelikte können in ganz Namibia vorkommen, insbesondere in Windhuk und in abgelegenen Gebieten. Es sind Überfälle auf Reisende durch teils schwer bewaffnete Kriminelle bekannt. Dabei werden auch Touristenunterkünfte (auch Campingplätze) gezielt ins Visier genommen.
In Windhuk ereignen sich Raubüberfälle vor allem an Sonn- und Feiertagen, wenn weniger Menschen unterwegs sind (z.B. auf Spaziergänger am Stadtrand wie Farm Windhuk, Avis Damm und Lovers Hill, aber auch mitten in der Innenstadt).
Vereinzelt wurden Reisende nach Übernahme eines Mietwagens gezielt vom Flughafen bis zu ihrer Unterkunft verfolgt, durch Ablenkungen (z.B. Hinweis auf einen angeblichen technischen Defekt) zum Anhalten gebracht und ausgeraubt. Dabei wurden u.a. Fahrzeuge mit Regierungskennzeichen benutzt.
Bei Nutzung von Taxis, in denen sich ausser dem Fahrer bereits andere Personen befinden, besteht ein erhöhtes Risiko für Überfalle bzw. Diebstähle.
Reisende sind aufgrund der mitgeführten Kameraausstattung etc. bevorzugte Opfer von Raubüberfällen; auch Kreditkartenbetrug kommt häufig vor.
Vor allem im September und Oktober kann es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Buschbränden kommen. Auch in Tourismusgebieten muss mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur gerechnet werden.
Insbesondere Gebiete im Norden Namibias zwischen der Etosha-Pfanne und der angolanischen bzw. sambischen Grenze können in der Regenzeit von Januar bis April von Überschwemmungen betroffen sein. Strassen können dann nur eingeschränkt nutzbar sein.
Trockenflussbetten („Rivières") im ganzen Land können sich in der Regenzeit in kürzester Zeit zu reissenden Flüssen entwickeln.
In Namibia herrscht Linksverkehr. Das Strassennetz ist gut ausgebaut; bis auf die Hauptverkehrsstrassen handelt es sich hauptsächlich um Schotterpisten. Das Unfallrisiko von Überlandfahrten wird oft unterschätzt. Die Entfernung plötzlich auftauchender Wildtiere zum eigenen Kfz ist oft schwer einzuschätzen. Übermüdung, Unkonzentriertheit oder kurze Ablenkung können insbesondere wegen des sehr geringen Verkehrsaufkommens zu schweren Verkehrsunfällen führen. Rettungssanitäter erreichen in abgelegenen Gebieten die Unfallstelle z. T. erst nach Stunden, was bei schweren Verletzungen lebensgefährlich sein kann.
Es muss stets mit gefährlichen Überholmanövern auch in nicht einsehbaren Streckenabschnitten gerechnet werden. Taxis wechseln zur Aufnahme von Passagieren oft plötzlich und völlig unberechenbar Fahrtrichtung und -spur.
Lokale Mietwagenfirmen statten Mietwagen in der Regel mit einem GPS-Gerät („GPS-Tracker") aus, das es erlaubt, die gefahrene Strecke und Geschwindigkeit des Fahrzeugs jederzeit nachprüfen zu können. Schon bei geringfügiger Geschwindigkeitsübertretung erlischt bei einigen Mietwagenfirmen bzw. Versicherungen jeglicher Versicherungsschutz.
Im Schadensfall haben Versicherungen lokaler Mietwagenfirmen die Beweislast des Öfteren umgekehrt: vom Versicherten wurde der Nachweis verlangt, Schäden nicht fahrlässig verursacht zu haben. Dies kann weitreichende Folgen bis hin zu einer strafrechtlichen Verfolgung und Verhaftung haben.
Die Treibstoffversorgung in den Lodges der staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) ist nicht gewährleistet.
Die namibische Regierung hat in den Nationalparks im Norden Namibias die offiziellen Massnahmen zur Bekämpfung der Wilderei intensiviert.
Die Grenze zu Angola ist an verschiedenen Stellen gar nicht oder nur durch einen niedrigen Drahtzaun markiert. Wer die Grenze (auch nur für wenige Meter) illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die namibische oder angolanische Grenzpolizei, Geldbusse und/oder Haftstrafe rechnen.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Offen gelebte Homosexualität gilt in Namibia als unerwünschtes Verhalten. 2024 wurde ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Handlungen zwischen Männern durch das sog. "Sodomie-Verbot" unter Strafe stellte, durch den Obersten Gerichtshof als verfassungswidrig und ungültig erklärt; die namibische Regierung legte Berufung gegen die Entscheidung ein.
Gleichgeschlechtliche Partnerschaften wurden höchstrichterlich als verfassungsgemäss anerkannt. Regierung und Parlament haben allerdings das Ehegesetz (Marriage Act 2024) so angepasst und verabschiedet, dass gleichgeschlechtliche Ehen (auch wenn diese ausserhalb Namibias geschlossen wurden) nicht anerkannt werden. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft getreten.
Es gibt besondere Bestimmungen für den Besitz von und Handel mit Edelsteinen, Waffen, Munition und dergleichen sowie den Handel mit Drogen.
Landeswährung ist der namibische Dollar (NAD). Daneben wird im Alltag auch der südafrikanische Rand (ZAR) als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinandergekoppelt. Geldabhebungen sind mit allen gängigen Kreditkarten sowie Debitkarten (Girocard, Maestro) möglich.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens drei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand sowie gut lesbar sein.
In Einzelfällen kam es zu Problemen mit den Einreisebehörden am Flughafen und an den Grenzen auf dem Landweg, da die Gültigkeitsdauer von Einreisesichtvermerken willkürlich festgelegt wurde.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Bei der Weiterreise mit Kindern nach Südafrika sind die geltenden Einreisebestimmungen unbedingt zu beachten, da ansonsten die Einreise durch die südafrikanischen Grenzbeamten verwehrt wird. Weitere Informationen bieten die Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika - Reisedokumente.
Seit April 2025 können deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken nur mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Dieses Visum wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen erteilt und berechtigt im Regelfall zur mehrfachen Einreise (sog. „multiple entry").
Folgende Arten der Visumsbeantragung stehen zur Verfügung:
In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste etc. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Der Antrag kann online oder direkt bei der namibischen Botschaft gestellt werden.
Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum sowie unter Umständen eine - am besten vor der Einreise - beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology" einzuholende Akkreditierung. Die Genehmigungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.
Bei der Einreise nach Namibia von Südafrika aus gelten besondere Einreisebestimmungen. Jedes Überziehen eines Visums führt zur Erklärung zur unerwünschten Person und zu einer Einreisesperre. Für die Ein- und Durchreise mit minderjährigen Kindern sind das Mitführen einer internationalen Geburtsurkunde, aus der die Eltern ersichtlich sind, sowie gegebenenfalls einer Einverständniserklärung des nicht begleitenden Elternteils oder eines Nachweises des alleinigen Sorgerechts erforderlich. Detaillierte und verbindliche Informationen bietet die zuständige südafrikanische Auslandsvertretung.
Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.
Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung.
Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile (ein „Affidavit" in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss ausserdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung "Affidavit", Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
Alleinreisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschliesslich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu der sie in Namibia reisen.
Eidesstattliche Versicherungen bedürfen der Beglaubigung durch einen „Commissioner of oaths" (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.
Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen sind beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für den Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung erhältlich.
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 USD möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD jedoch bei Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr ist für Reisende auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.
Für Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten der Southern African Customs Union SACU (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika) gibt es keine Beschränkungen.
Jagdwaffen müssen bei der Einreise an einem speziell eingerichteten Schalter im Gepäckabholbereich des Flughafens vorgezeigt werden. Die Nummer jeder Waffe wird in ein dort ausliegendes Antragsformular eingetragen. Aufgrund des Antrags wird dann sofort eine zeitlich begrenzte Waffenlizenz für Namibia erteilt. Die Einfuhr von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.
Ein gültiger Jagdschein des Heimatlandes ist nicht erforderlich: Ausländische Jäger dürfen nur zusammen mit einem namibischen, staatlich lizenzierten Jagdführer bzw. Berufsjäger jagen. Dieser beschafft für die Jäger die nötige Jagderlaubnis vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus.
Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten. Produkte aus in Annex I zu diesem Übereinkommen aufgeführten Tieren dürfen nicht aus Namibia ausgeführt werden. Dies gilt auch, wenn sie in Schmuck oder Kleidung eingearbeitet sind (z. B. Elefantenhaarschmuck). Eine Ausfuhr von Produkten aus Tieren, die in Annex II aufgeführt sind, kommt möglicherweise mit einer entsprechenden Genehmigung in Frage. Hierüber sollten sich Reisende vor dem Kauf durch Rückfrage bei den namibischen Behörden oder beim deutschen Zoll vergewissern. Die Erteilung einer Ausfuhrgenehmigung aus Namibia beinhaltet nicht automatisch die Einfuhrgenehmigung nach Deutschland. Nähere Informationen bietet CITES.
Die Einreise mit Tieren ist nur mit entsprechender Einreisegenehmigung möglich. Die Veterinary Association of Namibia hat dazu weitere Informationen zusammengestellt.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Meningokokken-Impfung und Cholera-Impfung sind in der Regel nicht notwendig.
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäss Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Die medizinische Versorgung in Namibia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Ausserhalb der grossen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den grossen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Durch Zecken kann das afrikanische Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, sowie selten Krim-Kongo-Fieber übertragen werden.
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Namibia wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.
In Namibia besteht ein Risiko für Mpox und Tuberkulose; das Risiko für Meningokokken-Erkrankungen ist sehr gering. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann und vorrangig im Nordosten/ Caprivi auftritt. Krim-Kongo-Fieber kann neben der Übertragung durch Zecken auch durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Blut oder Fleisch) übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süsswasser übertragen werden kann und vor allem im Norden des Landes (Provinzen West-Kavango, Ost-Kavango und Sambesi) vorkommt. Auch in fliessenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
Insbesondere in grossen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
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Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Republik Namibia.
824.292 qkm.
2.540.905 (UNO Schätzung 2020).
2,7 pro qkm.
Windhoek.
Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel), eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.
Republik (im Commonwealth) seit 1990. Verfassung von 1990. Parlament: Nationalversammlung mit 72, Nationalrat mit 26 Mitgliedern. Die Direktwahl des Staatsoberhauptes findet alle 5 Jahre statt. Namibia wurde als letzte Kolonie Afrikas 1990 unabhängig (ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, seit 1920 von Südafrika verwaltet).
Netumbo Nandi-Ndaitwah, seit März 2025.
Elijah Ngurare, seit März 2025.
220 V, 50 Hz, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.
Elijah Ngurare, seit März 2025.
Namibia ist ein Land im südlichen Afrika, dessen Antlitz von riesigen Felsenschluchten, brennend heißen Wüsten und den Wracks halb versunkener Schiffe an der Skelettküste bestimmt wird. Die Tierwelt Namibias ist beeindruckend – von den legendären Wüstenpferden der Namib bis hin zu den seltenen Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörnern im Norden.
Namibia ist im Wesentlichen ein Wüstenstaat, dessen Name so viel wie „Ort, wo nichts ist“ bzw. „Land der großen Weite“ bedeutet. Von den riesigen roten Sanddünen in Sossusvlei und den versteinerten Bäumen im Deadvlei bis hin zum gigantischen Fish River Canyon bietet das Land eine epische Weite und Stille.
Der Norden Namibias bildet einen grünen Kontrast zur Wüste mit dichtem Buschland und üppiger Vegetation. Der Etosha-Nationalpark mit seiner riesigen Salzpfanne zählt zu den herausragenden Safari-Zielen Afrikas, wo Elefanten, Löwen, Nashörner und Giraffen an den Wasserlöchern beobachtet werden können. Historische Einflüsse, deutsche Kolonialarchitektur sowie Städte wie Windhoek und Swakopmund verleihen dem Land seinen ganz eigenen Charakter.
Die meisten internationalen Besucher erreichen Namibia über den Hosea Kutako International Airport (WDH), etwa 45 km östlich von Windhoek. Der Flughafen Walvis Bay (WVB) wird ebenfalls international angeflogen (hauptsächlich Verbindungen ab Kapstadt und Johannesburg).
Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum:
Discover Airlines (4Y) bietet Direktflüge von Frankfurt/Main sowie saisonal von München nach Windhoek (Hosea Kutako) an. Zubringerflüge nach Frankfurt oder München stehen u. a. mit Lufthansa (LH) ab zahlreichen deutschen Flughäfen, mit Swiss (LX) ab Zürich und Genf sowie mit Austrian Airlines (OS) ab Wien zur Verfügung.
Umsteigeverbindungen & weitere Fluggesellschaften:
Verbindungen mit Zwischenstopp werden u. a. angeboten von:
Flugdauer:
Frankfurt/M. – Windhoek: ca. 10 Std. 15 Min. (nonstop);
München – Windhoek: ca. 10 Std. 30 Min. (nonstop, saisonal);
Zürich – Windhoek: ab ca. 12 Std. 10 Min. (mit Umstieg);
Wien – Windhoek: ab ca. 13 Std. 05 Min. (mit Umstieg).
Windhoek Hosea Kutako International Airport (WDH) liegt 42 km östlich von Windhoek (Fahrtzeit: 35 Min.). Bank, Post, Autovermietung, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants. Airportbusse und Taxis stehen zur Verfügung. Busse halten an allen großen Hotels in Windhoek.
Keine.
Die angrenzenden Nachbarländer Angola, Botswana, Südafrika und Sambia sind von Namibia aus gut über den Landweg erreichbar. Die Grenzübergänge sind über gut ausgebaute Strassen angebunden und für Reisende mit gültigen Reisedokumenten in der Regel problemlos zu passieren.
Beliebte Grenzrouten:
Fernbusse:
Regelmässige Fernbusverbindungen (u. a. Nachtbusse von Intercape) verkehren zwischen Windhoek und südafrikanischen Metropolen wie Kapstadt und Johannesburg. Weitere internationale Busverbindungen bestehen nach Botswana und Sambia.
Maut & Strassengebühren:
In Namibia gibt es zwar kein Mautsystem mit Mautstellen auf den Strassen, für ausländische Fahrzeuge (z. B. bei der Einreise mit einem Mietwagen aus Südafrika) wird an den Grenzen jedoch eine Strassennutzungsgebühr (Cross-Border Road User Charge) erhoben.
Fahrtdokumente & Führerschein:
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung) gesetzlich vorgeschrieben und wird bei Polizeikontrollen sowie von Autovermietungen verlangt.
Es gibt im regulären Fahrplan keine internationalen Passagierzugverbindungen nach Namibia. Der grenzüberschreitende Zugverkehr auf den Strecken zwischen Windhoek und Kapstadt bzw. Johannesburg ist eingestellt; für diese Verbindungen müssen Reisende auf Fernbusse zurückgreifen.
Exklusive Luxuszüge:
Der Luxuszugbetreiber Rovos Rail bietet mehrmals im Jahr mehrtägige All-inclusive-Zugreisen zwischen Südafrika und Namibia an (u. a. auf der spektakulären Route zwischen Pretoria und Walvis Bay nahe Swakopmund). Diese mehrtägigen Bahnreisen sind mit umfangreichen Ausflugsprogrammen kombiniert.
Häfen: Der wichtigste und modernste Tiefseehafen Namibias befindet sich in Walvis Bay (Walfischbucht). Einen weiteren, kleineren Hafen besitzt Lüderitz.
Schiffsverbindungen: Es gibt keine regulären internationalen Passagier- oder Fährverbindungen nach Namibia. Walvis Bay und Lüderitz werden jedoch im Rahmen von internationalen Kreuzfahrten regelmässig von Passagierschiffen angefahren.
Namibia ist kein klassisches Ganzjahres-Kreuzfahrtziel, jedoch laufen verschiedene Expeditions- und Luxuskreuzfahrtschiffe auf Routen entlang der westafrikanischen Küste regelmäßig die Häfen Walvis Bay und Lüderitz an.
Weltreisen & Passagen ab Europa:
Auf mehrwöchigen Teilstrecken oder Weltreisen legen unter anderem Schiffe von AIDA und Phoenix Reisen (ab Hamburg bzw. Bremerhaven) sowie Cunard (ab Southampton) Zwischenstopps in Namibia ein.
Drehkreuze für den nationalen Flugverkehr sind die beiden Flughäfen Windhoeks: der internationale Hosea Kutako International Airport (WDH) sowie der stadtnah gelegene Regionalflughafen Eros Airport (ERS).
Linienflüge im Inland:
FlyNamibia bietet regelmäßige Inlandsverbindungen ab dem Flughafen Eros zu Zielen wie Ondangwa, Katima Mulilo, Rundu und Lüderitz an. Da manche Strecken nicht täglich bedient werden, empfiehlt sich eine genaue Abstimmung des Reiseplans mit den aktuellen Flugplänen.
Safari-Shuttles & Charterflüge:
Spezielle Safari-Shuttleflüge verbinden Windhoek direkt mit touristischen Highlights wie Sossusvlei, Swakopmund oder der Etosha-Region. Zudem steuern kleine Charterflugzeuge abgelegene Lodges, private Schutzgebiete und unbefestigte Landepisten im ganzen Land an. Inlandsflüge verkürzen die Fahrzeiten erheblich, sind jedoch deutlich teurer als Mietwagenreisen und unterliegen auf Kleinflugzeugen oft strengen Gepäckbeschränkungen (z. B. Weichgepäck-Pflicht).
Das Straßennetz Namibias umfasst rund 42.000 Kilometer und verbindet sämtliche Ortschaften sowie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Selbstfahrer-Rundreisen mit dem Mietwagen sind daher eine der beliebtesten Möglichkeiten, Namibia zu erkunden.
Straßenverhältnisse & Fahrzeugwahl:
Während die Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut und meist asphaltiert sind, bestehen viele Nebenstrecken aus Schotter-, Kies- oder Sandpisten (Gravel Roads). Ein Fahrzeug mit erhöhter Bodenfreiheit (z. B. ein SUV) ist dringend zu empfehlen. Für abgelegene Regionen oder Strecken durch tiefen Sand ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich.
Klassische Selbstfahrer-Route:
Eine der populärsten Rundreisen führt von Windhoek nach Norden zum Etosha-Nationalpark, weiter nach Westen Richtung Twyfelfontein und zur Skelettküste, anschließend entlang der Küste nach Walvis Bay und Swakopmund sowie im Landesinneren zu den Sanddünen von Sossusvlei, bevor es zurück nach Windhoek geht.
Maut:
In Namibia gibt es keine mautpflichtigen Straßen im Inlandsverkehr.
Tankstellen & Bezahlung:
In größeren Ortschaften und entlang der Hauptverkehrsachsen stehen ausreichend Tankstellen zur Verfügung. Da die Distanzen im ländlichen Raum sehr groß sein können, sollte jede Gelegenheit zum Volltanken genutzt werden. Beachten Sie, dass an abgelegeneren Tankstellen oft nur Barzahlung möglich ist.
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Straßennetz & Zustand:
Rund 5.400 Kilometer des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert. Gute Teerstraßen verbinden Windhoek mit den wichtigsten Zentren wie Swakopmund, Walvis Bay, Keetmanshoop, Otjiwarongo sowie mit der Grenze zu Südafrika. Das ländliche Straßennetz und die Pisten in den Nationalparks bestehen größtenteils aus Schotter, verfestigtem Sand oder Salz.
Fahrbedingungen & Pisten (Gravel Roads):
Hauptpisten werden zwar regelmäßig instand gehalten und von Spurrillen befreit, sodass sie meist auch mit normalen PKW gut befahrbar sind. Dennoch muss jederzeit mit Schlaglöchern, Sandverwehungen, tiefen Rillen und losem Splitt gerechnet werden. Nach Regenfällen können Schotterpisten stellenweise rutschig oder unpassierbar werden. Abseits der Hauptverkehrsachsen ist ein Allradfahrzeug (4x4) dringend ratsam.
Gefahren & Nachtfahrten:
Da viele Straßen nicht eingezäunt sind, überqueren Wild- und Nutztiere häufig die Fahrbahn – besonders in den Dämmerungsstunden (Morgengrauen und Abenddämmerung). Nachtfahrten sollten wegen der stark eingeschränkten Sicht, unbeleuchteter Hindernisse und des extrem hohen Risikos von Wildunfällen generell vermieden werden.
Strassenkategorien in Namibia:
Das Strassennetz ist in vier Hauptkategorien unterteilt:
Mietwagenangebot & Standorte:
Mietwagen sind in Windhoek, Walvis Bay sowie direkt am Hosea Kutako International Airport (WDH) bei zahlreichen internationalen und lokalen Anbietern erhältlich.
Empfohlenes Fahrzeug:
Während viele Standardrouten in der Trockenzeit auch mit einem normalen PKW befahrbar sind, wird für Routen abseits der Hauptachsen sowie für ländliche Schotterpisten ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit (z. B. SUV) dringend empfohlen. Für Fahrten in abgelegene Regionen oder durch tiefen Sand ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich.
Mietbedingungen & Mindestalter:
Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren liegt bei 18 Jahren. Die meisten Autovermietungen verlangen jedoch ein Mindestalter von 21 bis 23 Jahren (bei grossen 4x4-Geländewagen oft 25 Jahre) sowie den Besitz des Führerscheins seit mindestens einem bis zwei Jahren. Für Fahrer unter 25 Jahren erheben viele Vermieter vor Ort eine zusätzliche Jungfahrergebühr.
Erforderliche Dokumente:
Neben dem nationalen Führerschein (Scheckkarte) verlangen Autovermieter und Polizeikontrollen zwingend das Mitführen eines Internationalen Führerscheins (oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung).
Taxis:
In grösseren Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay stehen Taxis flächendeckend zur Verfügung. Die meisten Fahrzeuge verfügen über keine Taxameter, weshalb der Fahrpreis zwingend vor Beginn der Fahrt vereinbart werden sollte.
Sicherheitshinweis zu Taxis:
Aus Sicherheitsgründen sollten Reisende niemals in ein Taxi einsteigen, in dem sich ausser dem Fahrer bereits andere Fahrgäste befinden (Sammeltaxis/Shared Taxis). Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass unterwegs keine fremden Personen hinzusteigen.
Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing):
In Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay stehen zudem app-basierte Fahrdienste wie Yango, LEFA und Bolt zur Verfügung. Diese bieten feste Tarife, Ortung per GPS und gelten als besonders sichere und bequeme Alternative für Stadtfahrten.
Fahrradtouren & Mieträder:
In touristischen Zentren und Städten wie Swakopmund oder Windhoek werden organisierte Fahrradtouren sowie Mieträder (u. a. Mountainbikes und Fatbikes für Wüstentouren) angeboten.
Bedingungen & Praktikabilität:
Während Mountainbiking und geführte Abenteuertouren sehr beliebt sind, eignet sich das Fahrrad aufgrund der enormen Distanzen, der extremen Hitze am Tag und der spärlichen Versorgungsinfrastruktur kaum als alltägliches Transportmittel für Überlandstrecken.
Sicherheit im Strassenverkehr:
Autofahrer in Namibia sind grundsätzlich an Radfahrer gewöhnt. Auf unbefestigten Schotterpisten (Gravel Roads) ist jedoch wegen des losen Untergrunds, Staubentwicklung und schlechterer Sichtverhältnisse erhöhte Vorsicht geboten.
Fernbusse (Intercape):
Die komfortablen und preiswerten Fernbusse von Intercape verbinden Windhoek regelmäßig mit den wichtigsten Städten des Landes – darunter Swakopmund, Walvis Bay, Keetmanshoop, Otjiwarongo, Grootfontein und Katima Mulilo. Zudem werden grenzüberschreitende Strecken nach Südafrika, Botswana, Sambia und Simbabwe bedient.
Sammeltaxis & Minibusse (Combis):
Lokale Minibusse (vor Ort als Combis bekannt) bieten zusätzliche Verbindungen zwischen Städten und kleineren Orten. Sie verkehren ohne festen Fahrplan und fahren meist erst ab, wenn alle Sitzplätze belegt sind.
Organisierte Bustouren:
Lokale Reiseveranstalter bieten zudem geführte Rundreisen und mehrtägige Bustouren im Reisebus durch die verschiedenen Regionen Namibias an.
Verkehrsbestimmungen:
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Hilfe bei Pannen & Notfällen:
Mietwagen-Pannen:
Bei Unfällen oder Pannen mit dem Mietwagen ist immer die Autovermietung der erste Ansprechpartner. Die meisten Mietwagenanbieter stellen eine 24-Stunden-Notfallnummer bereit oder organisieren im Bedarfsfall einen Abschlepp- und Bergungsdienst.
ADAC-Notruf & Partnerclub:
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet Mitgliedern sowie Inhabern eines Auslandskranken- und Unfallschutzes rund um die Uhr Unterstützung (Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22; medizinische Notfälle: Tel. +49 (0)89 76 76 76).
Partnerclub vor Ort ist der Automobilverband von Namibia (AA Namibia) in Windhoek (Tel. +264 (0)61 22 42 01, 24/7-Notfall-Hotline: +264 (0)81 555 9432).
Sicherheits- & Kommunikationstipps für abgelegene Routen:
In ländlichen und abgelegenen Regionen Namibias ist die Mobilfunkabdeckung oft sehr eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Reisende sollten abgelegene Strecken keinesfalls ohne ausreichende Vorräte (insbesondere reichlich Trinkwasser und Reservekraftstoff) befahren. Es wird dringend empfohlen, Angehörige oder die Unterkunft vorab über die geplante Reiseroute und Ankunftszeit zu informieren.
Führerschein & Dokumentenpflicht:
Fahrzeugführer müssen in Namibia stets ihren gültigen nationalen Führerschein im Original mitführen.
Zu Fuß durch das Stadtzentrum:
Das Zentrum von Windhoek rund um die Independence Avenue lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele historische Sehenswürdigkeiten (wie die Christuskirche, die Tintenpalast-Gärten oder das Alte Feste-Museum) nahe beieinander liegen. Wegen des hügeligen Stadtgebiets, der hohen Temperaturen sowie zur eigenen Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit sind für längere Strecken jedoch Verkehrsmittel zu empfehlen.
Taxis & Fahrdienst-Apps:
Für Wege außerhalb des unmittelbaren Zentrums stehen Taxis zur Verfügung. Neben regulären Straßentaxis sind in Windhoek vor allem app-basierte Fahrdienste wie Yango, LEFA und Bolt eine sichere, bequeme und transparente Wahl mit Festpreisen. Bei gewöhnlichen Taxis sollte der Fahrpreis mangels Taxameter vor Fahrtantritt vereinbart werden.
Schienennetz & Personenzugverkehr:
Namibia verfügt zwar über ein umfangreiches Streckennetz, das von der staatlichen Eisenbahngesellschaft TransNamib betrieben wird, die regulären Passagierverbindungen sind jedoch sehr stark eingeschränkt. Der Großteil des Schienenverkehrs besteht aus Gütertransporten. Für Touristen und Rundreisende ist der reguläre Zugverkehr daher keine praktische Option, um das Land zu bereisen – als Hauptverkehrsmittel dienen Straßen (Mietwagen, Fernbusse) oder Inlandsflüge.
Erlebnis- & Luxuszüge:
Hinweis: Bahninteressierte Reisende sollten sich vor der Reiseplanung unbedingt über den aktuellen Betriebsstatus lokaler Zugverbindungen informieren.
Küstenschifffahrt & Fähren:
Namibia verfügt über kein reguläres Passagier- oder Fährnetz entlang seiner Atlantikküste. Trotz der langen Küstenlinie bestehen keine Fahrverbindungen auf dem Seeweg zwischen Städten oder Küstenorten. Die Häfen in Walvis Bay (Tiefseehafen) und Lüderitz (kleinerer Hafen) dienen primär dem Frachtverkehr sowie der Zwischenstation für internationale Kreuzfahrtschiffe.
Bootsausflüge & Exkursionen:
Schiffs- und Bootsfahrten werden ausschließlich als touristische Ausflüge angeboten, nicht als Transportmittel:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt weit über dem afrikanischen Durchschnitt. In allen grösseren Orten findet man Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im Telefonbuch unter "Medical Practioners".
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion sollten unbedingt mitgenommen werden. Serum gegen Schlangenbisse und Skorpionstiche sollte u. U. mitgeführt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus einem der von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete kommen. Es wird ebenfalls keine Impfbescheinigung verlangt, wenn in einem Land der Infektionszone zwischengelandet wurde, und dort der Transitraum nicht verlassen wurde bzw. der Aufenthalt im Transit mehr als 12 Stunden gedauert hat. Personen, die auf Verlangen keine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorlegen können, müssen sich einer 6-tägigen Quarantäne unterziehen oder werden ins Herkunftsland zurückgeschickt.
Bei Kindern unter 9 Monaten und Frauen im ersten Drittel einer Schwangerschaft wird nicht auf einer Impfbescheinigung bestanden.
[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[4] Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi-Streifen, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena). Ein hohes Malaria-Risiko besteht von Oktober bis April regional im Nordosten von Namibia (in den nordöstlichen Teilen der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. Städte Grootfontein und Tsumeb). Im Nordosten der Distrikte Oshikoto, Otjozondjupa, Omaheke inkl. den Städten Grootfontein und Tsumeb besteht von Mai bis September ein mittleres Risiko. Ein mittleres Risiko besteht ganzjährig in den restlichen nördlichen Regionen einschl. Kunene, Omusati, Oshana sowie in den weatlichen Anteilen von Oshikoto, Otjozondjupa (im südlichen Teil), Omaheke und dem Etosha Nationalpark. Ein geringes Risiko besteht im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Windhuk, die Küste, die Namib-Wüste und die Gebiete um und südlich von Mariental.
Über 99 % vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica).
Für die Malariaprophylaxe sind generell langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel empfohlen. In den Gebieten mit hohem Malaria-Risiko sollte man zusätzlich medikamentös einer Malaria-Infektion vorbeugen.
[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.
[6] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
[7] Eine Impfung gegen Thypus wird bei Langzeitaufenthalt und besonderer Exposition empfohlen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen, v.a. im Caprivi-Streifen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Die UV-Strahlung ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.
HIV/Aids ist weit verbreitet. Namibia hat eine der höchsten HIV/Aids-Raten der Welt. HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die durch die Tse-Tse-Fliege übertragene Schlafkrankheit tritt sehr selten bei Reisenden auf, sporadisch im Norden (Caprivi-Streifen). Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
1 Namibia-Dollar = 100 Cent. Währungskürzel: N$, NAD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 N$. Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 N$ sowie 50, 10 und 5 Cents. Der Namibia-Dollar ist an den Südafrikanischen Rand gebunden, der ebenfalls in Namibia als gültige Währung akzeptiert wird.
Gängige Kreditkarten wie Visa, Mastercard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Es kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte (vor allem Visa und Maestro) Geld abgeholt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Die Bankkundenkarte kann bei einigen Banken verwendet werden (u. a. Standard Bank, Nedbank).
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks werden in der Regel in Namibia nicht mehr akzeptiert.
Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-12.00 Uhr.
Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist ab einem Gegenwert von 5.000 N$ deklarationspflichtig. Die Landeswährung darf nur bis zu einem Gegenwert von 50.000 US$ eingeführt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis in Höhe der eingeführten, deklarierten Beträge gestattet.
Bei Reisen zwischen den SACU-Staaten Botsuana, Namibia, Lesotho, Südafrika und Swasiland bestehen keinerlei Ein- und Ausfuhrbeschränkungen.
Amtssprache ist Englisch (7%). Afrikaans (60%) ist Umgangssprache. Deutsch (32%) ist verbreitet; zahlreiche afrikanische Sprachen wie Ovambo und Herero werden ebenfalls gesprochen.
Folgende Artikel können zollfrei nach Namibia eingeführt werden:
200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l Wein und 1 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke im Wert bis zu 5.000 N$ (jedoch keine Fernsehgeräte).
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äussere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Weitere Informationen sind vom namibischen Zoll erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl von Namibia ist 00264.
Mobilfunknetz & Netzabdeckung:
In Namibia stehen moderne 3G- und 4G-Mobilfunknetze zur Verfügung. In Windhoek, allen größeren Städten sowie entlang der Hauptverkehrsstraßen ist der Empfang generell sehr gut. In abgelegenen Wüsten- und Schutzgebieten sowie auf entlegenen Farmstraßen kann die Netzabdeckung jedoch lückenhaft sein oder ganz fehlen.
Netzbetreiber & SIM-Karten (SIM-Registrierung):
Die beiden Hauptnetzbetreiber des Landes sind MTC und Telecom Namibia (TN Mobile).
Weitere Informationen zu Tarifen und Netzabdeckung finden Sie direkt bei den Anbietern: MTC Namibia und Telecom Namibia.
WLAN & Wi-Fi-Verfügbarkeit:
Internetzugang über WLAN ist in Unterkünften, Hotels, Safari-Lodges, Gästefarmen, Restaurants und Cafés in Windhoek und anderen größeren Städten weit verbreitet.
Tipp: Wer auch während Überlandfahrten oder in abgelegeneren Gebieten auf stabiles Internet angewiesen ist, sollte das mobile Internet über eine lokale Prepaid-SIM-Karte nutzen.
Postkarten nach Europa sind ca. 1 bis 2 Wochen unterwegs. Briefmarken sind meist direkt an den Rezeptionen größerer Hotels und Lodges erhältlich. Für den zügigen Versand von Dokumenten empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste (wie DHL oder NamPost Courier).
Namibia verfügt über eine vielfältige und vergleichsweise freie Medienlandschaft, die sowohl staatliche als auch zahlreiche private Zeitungen, Radio- und Fernsehsender umfasst. Die Pressefreiheit wird verfassungsrechtlich geschützt und gilt im afrikanischen Vergleich als vorbildlich.
In der Hauptstadt gibt es eine Auswahl eleganter Geschäfte. Einheimisches Kunstgewerbe kann man in Spezialgeschäften oder auf dem Windhoek-Strassenmarkt erstehen.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Einige grössere Supermärkte haben auch sonntags von 11.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr geöffnet.
Kulinarischer Mix & Deutsche Einflüsse:
Die Küche Namibias spiegelt das vielfältige kulturelle Erbe des Landes wider und vereint indigene afrikanische Kochtraditionen mit starken deutschen und südafrikanischen Einflüssen. Deutscher Einfluss zeigt sich bis heute in zahlreichen Bäckereien, Konditoreien und Restaurants, die frisches Brot, Brötchen, Apfelstrudel, Schwarzwälder Kirschtorte, Wurstwaren und Schnitzel anbieten. Auch namibisches Bier wird bis heute nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.
Fleisch & Küstenspezialitäten:
Fleisch spielt in der namibischen Küche eine zentrale Rolle – insbesondere Rind, Lamm und heimische Wildfleischsorten (wie Kudu, Oryx, Zebra oder Springbock). Eine beliebte Spezialität ist Biltong (würziges, luftgetrocknetes Dörrfleisch) sowie Rauchfleisch. An den Küstenorten Walvis Bay und Lüderitz stehen zudem fangfrischer Fisch, Muscheln und Austern auf dem Speiseplan.
Traditionelle Küche im ländlichen Raum:
In den ländlichen Regionen basieren traditionelle Mahlzeiten meist auf Grundnahrungsmitteln wie Maisbrei (Mahangu / Pap), Hirse oder Sorghum, serviert mit Eintöpfen, Gemüse oder Fleisch.
Vegetarische & Vegane Ernährung:
In größeren Städten wie Windhoek und Swakopmund sowie in gehobenen Safarilodges bieten Restaurants und Unterkünfte eine gute Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. In abgelegenen Regionen und kleineren Raststätten ist das Angebot fleischfreier Alternativen jedoch eingeschränkt. Vegetarisch oder vegan reisenden Gästen wird daher empfohlen, Sonderwünsche bei Lodges und Unterkünften vorab anzumelden.
Typische Gerichte & Kulinarische Spezialitäten:
Getränke & Lokale Spezialitäten:
Trinkgeld & Servicegebühren:
Trinkgeld ist in Namibia üblich und wird als Anerkennung für guten Service sehr geschätzt, liegt jedoch stets im eigenen Ermessen des Gastes.
18 Jahre
Christen (80-90%, davon mindestens 50% Lutheraner) und Naturreligionen (10-20%).
Trinkgeld: 10% sind üblich.
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